Die Lehre der Nikolaiten.


  Buch der Offenbarung Serie.

Die Lehre der Nikolaiten.


William Branham.

Offenbarung 2:15:
Also hast du auch, die an der Lehre der Nikolaiten halten: das hasse ich.

Ihr werdet euch daran erinnern, dass ich im Zeitalter zu Ephesus das Wort Nikolaiten herausgestellt habe. Und es besteht aus zwei griechischen Wörtern, Nikao, was überwinden bedeutet, und Lao, was die Laien bedeutet. Nikolaiten bedeutet „die Laien überwinden". Warum ist das nun solch eine schreckliche Sache? Es ist deswegen so schrecklich, weil Gott Seine Gemeinde niemals in die Hände einer erwählten Führerschaft gelegt hat, die sich mit politischer Gesinnung bewegt. Er hat Seine Gemeinde in die Obhut von Gott-bestimmten, Geist-erfüllten und Wort-auslebenden Menschen gelegt, welche die Leute führen, indem sie sie mit dem Worte speisen. Er hat die Menschen nicht in Klassen eingeteilt, so dass die Massen durch eine heilige Priesterschaft geführt werden. Es ist wahr, dass die Führerschaft heilig sein muss. Ebenso muss auch die ganze Versammlung sein. Weiter, es gibt keine Stelle im Wort, wo Priester oder Prediger noch sonst irgend jemand zwischen Gott und dem Volk vermittelt, noch gibt es eine Stelle, wo sie voneinander in der Anbetung des Herrn getrennt sind. Gott möchte, dass alle Ihn lieben und Ihm gemeinsam dienen. Nikolaitentum zerstört diese Vorschriften und trennt die Gottesdiener vom Volk und macht aus ihren Führern Herren statt Diener. Nun, diese Lehre begann eigentlich als Tat in dem ersten Zeitalter. Es scheint, dass das Problem in zwei Wörtern liegt: „Älteste" (Presbyter) und „Aufseher" (Bischöfe). Zwar zeigt die Schrift, dass in jeder Gemeinde mehrere Älteste sind, doch fingen einige an (Ignatius unter ihnen), die Idee zu lehren, dass ein Bischof von Vorrang oder Autorität sei und das Sagen über die Ältesten habe. Nun, die Wahrheit in dieser Angelegenheit ist die, das Wort Ältester besagt, wer die Person ist, während das Wort Bischof das Amt andeutet, das derselbe Mann innehat. Der Älteste ist der Mann, während Bischof das Amt dieses Mannes ist. Ältester war immer und wird sich einfach auf das chronologische Alter eines Mannes im Herrn beziehen. Er ist ein Ältester, nicht weil er gewählt oder dazu eingesetzt worden ist usw., sondern, weil er ÄLTER IST. Er ist gereifter, geübt, kein Neuling, vertrauenswürdig wegen der Erfahrung und langjährigem Stand, als Beweis in seinem christlichen Leben. Aber nein, die Bischöfe hielten sich nicht an die Briefe des Paulus, sondern gingen danach, wo Paulus berichtet von der Zeit, als er die Ältesten von Ephesus nach Milet rufen ließ (Apostelgeschichte 20). In Vers 17, zitiert der Bericht, werden die Ältesten gerufen, und dann, in Vers 28, werden sie Aufseher genannt (Bischöfe). Und diese Bischöfe (zweifellos politisch gesinnt und Machtstrebend) bestanden darauf, dass Paulus die Bedeutung gegeben hat, dass Aufseher etwas mehr wären, als der lokale Älteste innerhalb seiner eigenen Gemeinde. Für sie war ein Bischof jetzt jemand mit erweiterter Autorität über viele lokale Älteste. Solch eine Auffassung war weder biblisch noch historisch, dennoch, sogar ein Mann von solcher Statur wie Polykarp neigte solch einer Organisation zu. So wurde das, was als Tat im ersten Zeitalter begonnen hatte, buchstäblich zur Lehre gemacht, und es ist auch heute noch so. Die Bischöfe behaupten immer noch, die Macht über Menschen zu besitzen und verfahren mit ihnen, wie es ihnen beliebt und setzen sie in den Dienst ein, wie sie es wünschen. Dadurch wird die Leitung des Heiligen Geistes geleugnet, welcher gesagt hat: „Sondert mir Paulus und Barnabas aus, für das Werk, wozu ich sie berufen habe." Das ist Anti-Wort und Anti-Christ.

Matthäus 20:25-28: Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen und die Obersten haben Gewalt. So soll es nicht sein unter euch. Sondern, so jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener; und wer da will der Vornehmste sein, der sei euer Knecht, gleichwie des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. Matthäus 23:8-9: Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Um dies besser klarstellen zu können, laßt mich das Nikolaitentum auf diese Weise erklären. Ihr erinnert euch, dass es in Offenbarung 13:3 heißt: Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres.

Jetzt wissen wir, dass das verwundete Haupt das heidnische Römische Reich war, die große politische Weltmacht. Dieses Haupt erhob sich wieder als das „römisch-katholische-geistliche Reich". Nun gebt hierauf sorgfältig acht. Was tat das heidnisch-politische Rom als Grundlage für ihren Erfolg? Es teilte und besiegte. Dies war der Same Roms, zu zerteilen und zu besiegen. Ihre eisernen Zähne zerrissen und verschlangen. Wen sie zerriß und verschlang, der stand nie wieder auf, so wie sie Karthago zerstört und wie Salz zerrieben hat. Derselbe eiserne Same verblieb in ihr, als sie sich als die falsche Gemeinde erhob, und ihre Politik ist die gleiche geblieben, nämlich zu zerteilen und zu besiegen. Das ist Nikolaitentum, und Gott haßte es.

Nun, es ist eine altbekannte, geschichtliche Tatsache, als dieser Irrtum sich in die Gemeinde einschlich, fingen die Menschen an, nach dem Amt des Bischofs zu wetteifern, mit dem Resultat, dass diese Position den besser geschulten, materiell erfolgreicheren und politisch gesinnten Leuten gegeben wurde. Menschliches Wissen und Programme fingen an, die Stelle von göttlicher Weisheit einzunehmen. Und der Heilige Geist konnte nicht länger herrschen. Dies war in der Tat ein tragisches Übel. Denn die Bischöfe behaupteten, dass es nicht mehr länger erforderlich sei, einen offenen christlichen Charakter zu haben, um am Worte zu dienen oder den Gottesdienst in der Gemeinde zu feiern, denn es seien die Elemente und die Zeremonien, die zählen. Dies ließ zu, dass böse Menschen (Verführer) die Herde zerrissen.

Nach der von Menschen gemachten Lehre und der Erhebung von Bischöfen zu einem Stand, der ihnen nicht nach der Schrift zustand, war der nächste Schritt, rangmäßig verschiedene Titel zu vergeben, die dazu dienten, eine religiöse Hierarchie aufzubauen. Denn sehr bald waren dort Erzbischöfe über Bischöfe und Kardinäle über Erzbischöfe, und zur Zeit Bonifazius des III. war dort ein Papst, der über alle stand, ein Pontifex.

Durch die Lehre der Nikolaiten und die Verschmelzung der Christenheit mit der babylonischen Religion kam das Resultat hervor, das Hesekiel sah. Im achten Kapitel, Vers 10: „Als ich nun hineingegangen war und mich umsah, fanden sich da allerlei Abbildungen von scheußlichen, kriechenden und vierfüßigen Tieren und allerlei Götzen des Hauses Israel, rings herum auf die Wand gezeichnet."

Offenbarung 18:2: Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große, und eine Behausung der Teufel geworden und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein Behältnis aller unreinen und verhaßten Vögel.

Nun, diese Lehre der Nikolaiten, diese Regel, welche in der Gemeinde aufgerichtet wurde, hatte bei vielen Menschen die Wirkung verfehlt, solange sie ja ein Kapitel oder eine Abhandlung über das Wort, welches durch eine gläubige Person geschrieben wurde, hier und da selbst lesen konnten. Was tat also die Kirche? Sie exkommunizierte die gerechten Lehrer und verbrannte die Schriftrollen. Sie sagte, dass es einer besonderen Bildung bedarf, um das Wort lesen und verstehen zu können. Denn sogar Petrus hatte gesagt, dass viele Dinge, die Paulus geschrieben hatte, schwer zu verstehen seien. Nachdem sie das Wort den Menschen weggenommen hatte, war es bald soweit, dass das Volk nur noch auf das hörte, was der Priester zu sagen hatte. Sie bezeichneten das als „Gott und Sein heiliges Wort". Sie übernahmen die Sinne und das Leben der Menschen und machten sie zu Knechten einer herrischen Priesterschaft.

Wenn ihr nun den Beweis dafür wollt, dass die katholische Kirche das Leben und die Sinne der Menschen beansprucht, dann hört nur auf das Edikt des Theodosius X. (Das erste Edikt des Theodosius).

Dieses Edikt wurde gleich, nachdem er sich hat taufen lassen, durch die erste Gemeinde Roms erlassen. „Wir drei Herrscher wollen, dass unsere Untertanen standhaft an der Religion festhalten, welche Petrus den Römern lehrte und durch Tradition und Glaubenstreue erhalten geblieben ist und die jetzt durch den Pontifex Damasus von Rom und Peter Bischof von Alexandrien, ein Mann von apostolischer Heiligkeit, gemäß der Institution der Apostel und der Lehre des Evangelium bezeugt wird; wir glauben an eine Gottheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes von gleicher Majestät in der heiligen Dreieinigkeit. Wir ordnen an, dass die Anhänger dieses Glaubens 'katholische Christen' genannt werden; wir brandmarken alle sinnlosen Anhänger anderer Religionen mit dem unrühmlichen Namen 'Ketzer' und verbieten ihnen jegliche Zusammenkunft und den Namen Kirche zu tragen. Neben der Verdammnis des göttlichen Gerichts haben sie auch eine schwere Bestrafung zu erwarten durch unsere Autorität, geleitet durch himmlische Weisheit, sollen sie gründlich darüber nachdenken und sich fügen..."

Die fünfzehn Strafgesetze, welche jener Kaiser herausgab, raubten für viele Jahre den Gläubigen des Evangeliums das Recht, ihre Religion auszuüben. Sie wurden von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen, durch Strafe, Enteignung, Verbannung und wurden in manchen Fällen sogar mit dem Tod bestraft.

Wißt ihr was, auch heute steuern wir wieder darauf zu.

Die römisch-katholische Kirche nennt sich die Mutterkirche. Sie bezeichnet sich als die erste ursprüngliche Gemeinde. Das ist absolut korrekt. Sie war die ursprüngliche, erste Gemeinde von Rom, welche abfiel und in Sünden fiel. Sie war die Erste, welche sich organisierte. In ihr wurden die Taten und danach die Lehre der Nikolaiten gefunden. Niemand kann leugnen, dass sie eine Mutter ist. Sie ist eine Mutter und hat Töchter hervorgebracht. Nun, eine Tochter kommt von einer Frau. Ein Weib in Scharlach gekleidet sitzt auf sieben Hügeln Roms. Sie ist eine Dirne und hat Töchter geboren. Diese Töchter sind die protestantischen Kirchen, die aus ihr hervorgingen und zurück in die Organisation und zum Nikolaitentum gegangen sind. Die Mutter der Tochterkirchen wird als Hure bezeichnet. Das ist eine Frau, welche ihrem Eheversprechen untreu geworden ist. Sie war mit Gott verheiratet, ging dann aber hin und trieb Hurerei mir dem Teufel und hat durch ihre Hurerei Töchter hervorgebracht, die genauso sind wie sie. Diese Mutterund- Tochter-Kombination ist Anti-Wort, Anti-Geist, daraus folgt Anti- Christ. Ja. ANTICHRIST.

Nun, ehe ich mich davon entferne, möchte ich noch erwähnen, dass diese frühen Bischöfe dachten, sie ständen über dem Wort. Sie sagten den Menschen, dass sie deren Sünden vergeben könnten aufgrund ihres Sündenbekenntnisses. Dies war niemals die Wahrheit. Im zweiten Jahrhundert fingen sie an, Kleinkinder zu taufen. Sie praktizierten eine Taufe zur Erneuerung. Kein Wunder, dass die Menschen heute durcheinander sind, wenn sie es schon damals, so nahe nach Pfingsten waren, dann sind sie jetzt in einem weit verzweifelteren Zustand, sind sie doch jetzt zweitausend Jahre von der ursprünglichen Wahrheit entfernt.

Oh, Gemeinde Gottes, es gibt nur eine Hoffnung, kehrt zurück zum Wort und verbleibt damit.

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   Die Schrift Sagt...

Denn dies ist der Bund, den ich dem Hause Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen zum Gott, und sie werden mir zum Volke sein.

Hebraeer 8:10


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